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Schafwolle


Die Schafwolle

Das Schaf lebt unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen: von den Alpen bis Südafrika, von windigen Nordseeküsten bis zu den heißen Steppen Australiens und Neuseelands, von Kanada bis Südamerika. In all diesen unterschiedlichen Klimazonen schützt die Wolle das Schaf vor extremer Kälte und Hitze.

Die Schafschurwollproduktion kommt ohne großen Energieaufwand aus und ist sogar CO₂-negativ! Es reichen karges Land, Sonne und Wasser, um den natürlichen Rohstoff wachsen zu lassen.


 

ANWENDUNGEN

Die Verwendung der Schafwolle ist vielseitig.
 

 

Diese natürlichen Eigenschaften macht sie für verschiedenste Anwendungen bestens geeignet:

- Verwendung als Dämmstoff
- im Garten (Frostschutz, Mulchfunktion und Dünger)
- Dekorationsfilze und Filze zum Handarbeiten
- Matratzenfüllung

 



 

Die Gewinnung

360.000 Schafe weiden in Österreich. Die Schafhaltung in Österreich ist traditionellerweise sehr klein strukturiert, nur 25 Schafe fallen durchschnittlich auf einen Betrieb.

Die meisten Schafe gibt es in Tirol, Niederösterreich und der Steiermark. In Zusammenarbeit mit den hiesigen Schafzuchtverbänden oder von den Betrieben selbst wird die Schafwolle gesammelt und für unterschiedlichste Zwecke verarbeitet.

Die Schafschurwollproduktion erledigt das Schaf und ist daher extrem energiearm. Es reichen karges Land, Sonne und Wasser, um den natürlichen Rohstoff wachsen zu lassen. Im Unterschied zu Baumwolle und Flachs, die gut gedüngte Erde brauchen, werden Schafe meist in Gebieten gehalten, in denen man keine Kulturpflanzen anbauen kann. Die Gewinnung und Verarbeitung von Schafwolle ist zwar teurer als bei künstlichen Fasern, kann jedoch durch nichts Gleichwertiges ersetzt werden. Chemiker sind sich einig, dass auch in Zukunft keine synthetische Faser hergestellt werden kann, die alle guten Eigenschaften der Wolle besitzt.

Die Verarbeitung

Die Schafe werden 1 - 2 Mal pro Jahr geschoren und produzieren dabei 2 - 7 kg Wolle pro Schaf. Diese Rohwolle enthält große Verunreinigungen (60 % Wolle). Daher wird sie mit Soda und Seife schonend bei ca. 60 °C gewaschen und gepresst, um jeglichen Schmutz und Geruch zu entfernen.

Soll die Wolle der Verarbeitung zum Dämmstoff dienen, wird sie in der Wäscherei mit einem Mottenschutzmittel ausgerüstet (Thorlan IW), um dauerhaft vor Mottenbefall geschützt zu sein.

Anschließend wird sie in Ballen gepresst und in die Produktion geliefert. Hier wird sie im Ballenöffner aufbereitet und gelangt in die Kardiermaschine. Je nach Verwendungszweck wird sie nun entweder zu einem Vlies, zu einem Filz, zu einem Zopf, zu Kügelchen u.v.m. verarbeitet. Das Produkt ist genau auf den Kunden abgestimmt.